Tips und Tricks Golf-Material
Wie bedeutend ist der richtige Schlägergriff?

Die meisten Golfer unterschätzen, wie wichtig ein guter Schlägergriff ist. Hobbygolfer werkeln bekanntlich gerne an dem eigenen Golfspiel und am Material herum. Der Puttergriff fällt bei dem ein oder anderen Golfer schonmal etwas dicker aus. Doch wie ist es bei den anderen Schlägern, abgesehen vom Putter? Was genau ist zu tun, wenn der Griff keinen Halt mehr bietet und somit seine eigentliche Funktion nicht mehr erfüllt? Zu all diesen Fragen hat Andreas Nottebaum, der Gründer von Clubfixx, eine Antwort parat und bringt Licht ins Dunkle.

Individuelle Griffgrössen für unterscheidliche Spieler

Der erste bedeutende Tipp ist die Griffstärke. Dabei ist zu beachten, dass der Ringfinger leicht den Innenballen berührt und die Griffstärke damit so fest ist, dass der Schläger sich nicht rotieren kann. Darüber hinaus darf der Griff jedoch nicht zu dünn sein, da dadurch die Finger unter dem Handballen verschwinden, der Griff zu fest ist und es zum Verkrampfen führen könnte.  Im Umkehrschluss darf der Griff ebenso nicht zu dick sein. Dabei würde man am Griffende zwischen den Handballen Platz haben, was die Unterarmrotation verlangsamt. Einen gesundheitlichen Aspekt darf man allerdings auch nicht vergessen: "Für die Kunden, die Probleme mit den Fingern haben, beispielsweise durch Arthrose, ist dieser Anhaltspunkt nicht relevant", merkt Nottebaum an. Gesundheit geht vor! Der zweite Tipp ist die Griffigkeit. Wie oft muss man einen Griff wechseln beziehungsweise reinigen? Am besten lassen sich die Griffe mit etwas Spülmittel und einer Bürste reinigen. Reiben Sie den Griff ausreichend mit dem Spülmittel ein und lassen es eintrocknen, dann sollte der Griff wieder eine gewisse Griffigkeit erreicht haben. "Zu aller Letzt kann man dann, falls dies auch nichts mehr nützt, nur noch zu einem Griffwechsel raten", so Nottebaum.